Überhöhte Proteinzufuhr
Proteine und Aminosäuren
Überhöhte Proteinzufuhr (Protein Excess) übersteigt den passenden individuellen Bedarf statt nur einen Basisreferenzwert. Mehr und schädlich sind nicht identisch; Menge, Dauer und Gesundheit zählen.
Mehr nach Bedarfsdeckung erzeugt nicht zwingend mehr Anpassung und kann Kohlenhydrate, ballaststoffreiche Nahrung oder andere Ziele verdrängen. Sicherheit hängt von Dosis, Dauer und Gesundheit ab. Eine fehlende definitive Universalobergrenze beweist keine unbegrenzte Sicherheit; Sportziele gelten nicht automatisch für jede Erkrankung.
Der Körper kann mehr als 30 Gramm einer Mahlzeit verdauen und aufnehmen und in verschiedenen Geweben nutzen. Eine Studie nach Belastung zeigte eine längere Reaktion auf 100 statt 25 Gramm. Das empfiehlt weder 100 Gramm für alle noch bestätigt es eine feste Resorptionsgrenze.
Aminosäurestickstoff wird übertragen, wiederverwendet oder ausgeschieden, teils als in der Leber gebildeter Harnstoff über die Nieren. Das Kohlenstoffgerüst hat andere Wege. Dieser normale Vorgang diagnostiziert keinen Nierenschaden; bekannte Nierenerkrankungen benötigen jedoch individuelle statt pauschaler Sportziele.
Mehrere Shakes statt Kohlenhydratmahlzeiten, Hülsenfrüchten und Obst können unausgewogen sein. Referenzüberschreitung allein beweist bei Gesunden keinen Nierenschaden; Erkrankung und extreme Langzeitzufuhr sind nicht pauschal nach Sportzielen zu beurteilen.
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