Peptidresorption
Verdauung, Resorption und gastrointestinale Physiologie
Peptidresorption (Peptide Absorption) nimmt kleine Peptide auf, die oft intrazellulär vor überwiegendem Aminosäureexport gespalten werden.
Aminosäuren nutzen mehrere Transporterfamilien, Di- und Tripeptide protonengekoppelten Peptidtransport. Viele werden im Enterozyten vor dem portalvenösen Austritt weiter gespalten. Normale Proteinresorption bedeutet keinen umfangreichen Übertritt intakter Nahrungsproteine. Verträglichkeit, Qualität und Menge bleiben für Sportquellen relevant; schnellere Aufnahme allein definiert keine bessere tägliche Ernährung.
Säure und Pepsin beginnen Proteinverarbeitung, Pankreasproteasen und Darmpeptidasen führen sie fort. Endopeptidasen spalten innen, Exopeptidasen an Enden. Kleine Peptide und freie Aminosäuren entstehen. Hydrolysiertes Pulver garantiert weder vollständige Aufnahme noch mehr Muskelaufbau oder allgemeinen Bedarf; Gesamtmenge, Qualität und Mahlzeiten bleiben neben einzelnen Reaktionsgeschwindigkeiten wichtig.
Transporter besitzen meist Substratpräferenzen und endliche Kapazität; die Aufnahmefraktion kann sich mit der Dosis ändern. Konkurrenz hängt von Stoff, Konzentration und Bedingungen ab; normale Lebensmittel heben sich nicht pauschal auf. Schrittweises Versorgungstraining und Verträglichkeit zählen. Konzentrierte Versuche werden nicht ohne Kontext auf Mischmahlzeiten oder Tagesernährung übertragen.
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