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GLOSSARY

Key Terms & Definitions for Health Sciences

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Nicht essenzieller Nährstoff

Grundlagen der Ernährung und Nährstoffkunde

Nicht essenzieller Nährstoff (Nonessential Nutrient) ist eine Substanz, die der Körper unter üblichen Bedingungen ausreichend selbst bilden kann; ihre unmittelbare Zufuhr über Lebensmittel ist daher nicht ständig zwingend. „Nicht essenziell“ bedeutet hier weder nutzlos noch funktionslos und auch nicht, dass alle entsprechenden Lebensmittel gestrichen werden sollten.

Der Körper kann manche Verbindungen aus anderen Vorstufen bilden. Dafür braucht er Energie, Ausgangsstoffe und Enzymaktivität; unabhängig von Nahrung wird er dadurch nicht. Ein Beispiel ist die Glucosebildung in der Leber aus nicht kohlenhydrathaltigen Vorstufen unter passenden Bedingungen.

Ernährungsphysiologische Essenzialität betrifft die körpereigene Herstellung: Eine Substanz muss aus der Nahrung kommen, wenn sie nicht oder nicht ausreichend gebildet wird. Allgemeiner Nutzen oder Beliebtheit eines Supplements sind davon verschieden und bestimmen nicht die benötigte Menge.

Alanin ist eine selbst gebildete Aminosäure mit Aufgaben im Stoffwechsel. Diese Einordnung rechtfertigt keinen Verzicht auf Nahrungsprotein: Proteinquellen liefern ein Gemisch aus Aminosäuren, darunter essenzielle. Zudem kann sich die Fähigkeit zur Eigenproduktion bestimmter Substanzen bei Krankheit oder in einzelnen Lebensphasen verändern.

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