Membranlipide
Fette und Lipide
Membranlipide (Membrane Lipids) sind Lipidbestandteile von Membranen wie Phospholipide, Glykolipide und Cholesterin; der Name beschreibt Ort und Funktion statt Speicherfett.
DHA in manchen Membranen macht nicht alle Bestandteile zu Omega-3; Membranen sind regulierte Molekülgemische.
Eine Membran ist keine starre Fettwand: Die Lipiddoppelschicht bildet mit Proteinen, Cholesterin und weiteren Bestandteilen eine dynamische selektive Grenze. Ihre Zusammensetzung beeinflusst Eigenschaften. Ein Lebensmittel verwandelt jedoch nicht sofort die gesamte Membran in sein Fett; Aufnahme, Synthese und Gewebeumbau vermitteln die Wirkung der Ernährung.
In der Doppelschicht zeigen hydrophile Köpfe zu den wässrigen Seiten, während hydrophobe Schwänze innen zusammentreffen. Das unterscheidet sich von Triglyceridtröpfchen oder Mizellen. Cholesterin reguliert Ordnung und Fluidität abhängig von Temperatur und Zusammensetzung; es macht Membranen nicht pauschal immer weicher oder immer steifer.
Viele verbreitete Phospholipide besitzen einen phosphathaltigen Kopf und Fettschwänze, die sich in Wasser organisieren. Nicht alle haben ein Glycerolgerüst; Sphingomyelin ist eine wichtige Ausnahme. Der Familienname bestimmt weder sämtliche angehängten Fettsäuren noch Nahrungsmenge oder Qualität und Wirksamkeit eines entsprechenden Supplements.
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