Lymphatische Resorption
Verdauung, Resorption und gastrointestinale Physiologie
Lymphatische Resorption (Lymphatic Absorption) führt in die Lymphe wie viele Nahrungsfettpartikel, nicht sämtliche Nährstoffe.
Bei einer Vortrainingsmahlzeit werden etwa Menge, Form und Zeitabstand erfasst; weder Etikettwert noch einzelner Blutgipfel belegen allein vollständige Aufnahme und Nutzung.
Einfache Zucker und viele Aminosäuren gelangen zunächst portal zur Leber, viele verpackte Lipide lymphatisch. Das Lacteal ist ein Zottenlymphgefäß, kein Enzym oder Lebensmittel. Beide Wege verbinden sich später mit dem Kreislauf. Peripheres Nährstoffauftreten hängt zusätzlich von erster Verarbeitung und Gewebeentnahme ab, nicht nur von Darmpassage oder Portionsmenge.
Im Enterozyten werden Lipidprodukte erneut verestert und verpackt. Triglyzeridneubildung verläuft anders als deren Verdauung. Chylomikronen transportieren viele langkettige Nahrungslipide über die Lymphe in den Kreislauf. Nicht jede Fettsäure nutzt diesen Weg; Kettenlänge und Stoffform beeinflussen ihn. Wiederaufbau bedeutet weder fehlende Verdauung noch grundsätzlich schlechte Aufnahme.
Verdauung zerlegt Nahrung in resorbierbare Bestandteile; Resorption überführt sie durch die Darmbarriere in den Körper. Transport, Speicherung und Nutzung folgen als verbundene, aber getrennte Schritte. Eine hohe Etikettmenge belegt die Zufuhr, nicht schnelle Muskelbereitstellung oder endgültige Nutzung. Verdauung, Aufnahme und Leistungswirkung sind deshalb keine austauschbaren Ergebnisse.
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