Lipidperoxidation
Fette und Lipide
Lipidperoxidation (Lipid Peroxidation) ist eine Oxidation mit Peroxidprodukten, nicht gleichbedeutend mit energieliefernder Betaoxidation oder Körperfettverlust.
Bei der Peroxidation entstehen durch oxidative Kettenreaktionen Lipidhydroperoxide und anschließend Sekundärprodukte. Mehrfach ungesättigte Fette sind empfindliche Substrate, doch die Bedingungen zählen. Körpereigene Schutz- und Reparatursysteme bestehen. Daraus folgt weder ein allgemeiner Bedarf an hochdosierten Antioxidantien noch gleiche Funktion oder Gefahr sämtlicher oxidierter Moleküle.
Lipidoxidation kann den kontrollierten Fettsäureabbau zur Energiegewinnung meinen, bei Lebensmittellagerung hingegen oft Verderb und Ranzigkeit. Der Kontext entscheidet. Alter Ölgeruch oder Peroxidbildung entsprechen keiner nützlichen muskulären Fettoxidation. Schädigende Oxidation zu steigern ist weder Trainingsziel noch Maß für Körperfettverlust.
Mehr Doppelbindungen können die Oxidationsempfindlichkeit erhöhen; Temperatur, Erhitzungsdauer, Licht, Luft und natürliche Antioxidantien beeinflussen sie ebenfalls. Der Rauchpunkt allein bewertet weder Stabilität noch Gesundheit vollständig. Geschlossene Lagerung fern von Licht und Wärme sowie das Vermeiden wiederholter starker Überhitzung sind praktische Maßnahmen.
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