Ionenbilanz
Mineralstoffe und Elektrolyte
Ionenbilanz (Ionic Balance) betrifft Ionenmenge, Verteilung und Ladungsbilanz, nicht gleiche Zahlen aller Ionenarten.
Natrium ist vorwiegend extrazellulär, Kalium vorwiegend intrazellulär; Chlorid und andere Anionen tragen zur Ladungsbilanz bei. Membranen, Transporter und Energie erhalten die Verteilung. Blutkonzentrationen messen keinen direkten Muskelbestand. Verschiebungen zwischen Räumen können Speicheränderungen vorausgehen und Werte ohne entsprechende Ernährungsänderung beeinflussen.
Konzentration ist Stoffmenge je Volumen und nicht Gesamtkörperbestand. Wasseränderungen können Werte ohne proportionale Bestandsänderung verschieben. Bei Einheiten werden Masse und Teilchenmenge unterschieden; teils zählt die Ionenladung. Nach Belastung gehören Probenzeitpunkt und Flüssigkeitsstatus zur Deutung, statt ausschließlich den Laborwert zu betrachten.
Ionen folgen Konzentrations- und elektrischen Kräften; der elektrochemische Gradient umfasst beides. Das Membranpotenzial ist Spannung statt Nahrungsenergie. Selektive Durchlässigkeit und Verteilung wirken zusammen. Dies erklärt Erregung, beweist aber nicht, dass Elektrolytpräparate bei ausreichender Versorgung Nervenleitung beschleunigen oder Trainingsergebnisse verbessern.
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