Dyspepsie
Verdauung, Resorption und gastrointestinale Physiologie
Dyspepsie (Indigestion (Dyspepsia)) ist ein Oberbauch-Symptomkomplex, nicht gleichbedeutend mit nachgewiesener Maldigestion.
Reflux ist Rückfluss von Inhalt; gastroösophagealer Reflux kann Sodbrennen verursachen, erklärt aber nicht jede Dyspepsie. Portion, Belastungsabstand und Körperlage wirken mit. Brustschmerz wird besonders bei Belastung, Atemnot oder starken Begleitzeichen nicht automatisch als Verdauung eingestuft. Passende Abklärung ist wichtiger als unklare Selbstbehandlung oder eine pauschale Sodbrennenerklärung.
Der Magen speichert, mischt und dosiert Nahrung in den Darm. Säure unterstützt Proteindenaturierung und Pepsin, vollendet aber nicht jede Verdauung. Denaturierung ändert die Faltung statt sämtliche Peptidbindungen zu spalten. Ein leer empfundenes Magengefühl beweist keine abgeschlossene Resorption; Darmphasen und systemische Bereitstellung sind bei der Trainingsplanung getrennt zu betrachten.
Magenentleerung überführt Inhalt ins Duodenum, gesteuert durch Volumen, Form, Energie und Darmrückmeldung. Fett und Mahlzeitenzusammensetzung verändern sie; feste Zeiten für alle Speisen gibt es nicht. Schneller bedeutet weder zwingend mehr Resorption noch bessere Verträglichkeit. Hitze und intensive Belastung können Beschwerden verstärken, weshalb Pläne unter ähnlichen Bedingungen erprobt werden.
🔒 The rest of this entry is available after free Google sign-in.
Home
Academy
Site Map