Hepatischer Substratstoffwechsel
Stoffwechsel und Ernährungsbiochemie
Hepatischer Substratstoffwechsel (Hepatic Substrate Metabolism) beschreibt die Schicksale verschiedener Substrate in der Leber.
Die Leber nimmt Nährstoffe aus Darm und Körperkreislauf auf, wandelt sie um, speichert sie oder gibt sie ab. Der erste Durchgang betrifft die Entfernung vor systemischem Erscheinen und umfasst je nach Definition Darm und Leber. Nettoextraktion zeigt nicht jedes intrahepatische Schicksal; Berechnungen benötigen Konzentration, Blutfluss und eine definierte Messgrenze.
Eigenproduktion umfasst Glykogenabbau und Neusynthese. Zellproduktion ist wegen Lokalverbrauch nicht Blutabgabe; Anteile wechseln mit Fasten und Aktivität. Tracer und Pooldefinition zählen. Konstante Glykämie kann hohen Umsatz begleiten statt Nutzungsstopp oder Brennstofffreiheit; ein Wert trennt Leber- und Nierenbeiträge nicht.
Glukoneogenese nutzt Lactat, Glycerol und manche Aminosäuren vor allem hepatisch, kontextabhängig renal, mit Energieaufwand statt einfacher Glykolyseumkehr. Geradzahlige Fettacetyle liefern gewöhnlich keine direkte Nettoglukose; Glycerol und andere Wege sind getrennt. Eigenproduktion hebt Sportversorgung nicht automatisch auf; Vorstufenzugang ist nur ein Regler.
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