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GLOSSARY

Key Terms & Definitions for Health Sciences

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Magenazidität

Verdauung, Resorption und gastrointestinale Physiologie

Magenazidität (Gastric Acidity) beschreibt Säurebedingungen, nicht zwingend Symptomstärke oder Sekretmenge.

Der Magen speichert, mischt und dosiert Nahrung in den Darm. Säure unterstützt Proteindenaturierung und Pepsin, vollendet aber nicht jede Verdauung. Denaturierung ändert die Faltung statt sämtliche Peptidbindungen zu spalten. Ein leer empfundenes Magengefühl beweist keine abgeschlossene Resorption; Darmphasen und systemische Bereitstellung sind bei der Trainingsplanung getrennt zu betrachten.

Salzsäure ist Teil des Magensafts und unterstützt bestimmte Verdauungsvorgänge. Schleim und oberflächliches Bikarbonat schützen das Gewebe. Die Säurelage verändert sich durch Mahlzeiten und Medikamente. Sodbrennen allein beweist keine Säurearmut und rechtfertigt weder Säurepräparate noch eigenständiges Absetzen verordneter Medikamente ohne passende medizinische Prüfung.

Bei Beschwerden nach einer Einheit werden Nahrung, Portion, Zeitpunkt und Intensität gemeinsam geprüft; Wiederholung und weitere Faktoren werden vor breiten Ausschlüssen bei gesicherter Versorgung bewertet.

Magenentleerung überführt Inhalt ins Duodenum, gesteuert durch Volumen, Form, Energie und Darmrückmeldung. Fett und Mahlzeitenzusammensetzung verändern sie; feste Zeiten für alle Speisen gibt es nicht. Schneller bedeutet weder zwingend mehr Resorption noch bessere Verträglichkeit. Hitze und intensive Belastung können Beschwerden verstärken, weshalb Pläne unter ähnlichen Bedingungen erprobt werden.

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