Flüssigkeitsansammlung
Hydratation und Flüssigkeitshaushalt
Flüssigkeitsansammlung (Fluid Accumulation) ist örtliche oder allgemeine Ansammlung, eingeordnet nach Ort, Geschwindigkeit und Begleitsymptomen.
Ödeme sind Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe, beeinflusst durch Kapillardruck, Plasmaproteine, Durchlässigkeit und Lymphabfluss. Schwellung rechtfertigt nicht automatisch Trinkrestriktion oder Diuretika. Plötzliche oder anhaltende Schwellung, besonders mit Atemnot, braucht Abklärung. Eine Waage lokalisiert die Flüssigkeit nicht; Beschwerden und Kontext unterscheiden vorübergehende Sportreaktionen von klinischen Problemen.
Kreislaufvolumen, Gesamtkörperwasser und wirksame Durchblutung sind verschiedene Größen. Blutverlust oder Fehlverteilung können den wirksamen Kreislauf vermindern, ohne dass zu wenig Trinken die Ursache ist. Flüssigkeitsüberschuss kann mit unzureichender effektiver Perfusion einhergehen. Starker Schwindel, Kollaps oder Schockzeichen erfordern dringende Abklärung statt selbst gewählter Trinkmengen.
Gesamtkörperwasser liegt innerhalb und außerhalb von Zellen. Extrazellulär liegen unter anderem Plasma und Zwischenzellflüssigkeit; Vollblut enthält zusätzlich Zellen. Unterschiedlich durchlässige Barrieren und gelöste Stoffe beeinflussen die Verteilung. Ein getrunkenes Glas bleibt nicht vollständig und dauerhaft im Blut. Kompartimentnamen bezeichnen den Ort, keine eigenständige Wasserart der Ernährung.
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