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GLOSSARY

Key Terms & Definitions for Health Sciences

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Enzymhemmung

Enzyme und Regulation von Stoffwechselwegen

Enzymhemmung (Enzyme Inhibition) ist verminderte Enzymaktivität durch einen hemmenden Einfluss.

In einfachen reversiblen Modellen erhöht kompetitive Hemmung scheinbares Km bei gleichem Vmax; rein nichtkompetitive senkt Vmax bei gleichem Km. Unkompetitive senkt beide; gemischte senkt Vmax und verschiebt Km je nach Bindung in beide Richtungen. Diese annahmeabhängigen Muster sind keine Synonyme für allosterische Bindung. Realdaten benötigen Prüfung; der Bindungsort allein bestimmt die kinetische Kategorie nicht.

Hemmung kann reversibel oder anhaltend sein; ein kurzer Aktivitätsabfall beweist keine Irreversibilität. Produkthemmung, Substratüberschusshemmung und Endproduktfeedback unterscheiden sich. Wirksame Reagenzglaskonzentrationen werden nicht zwingend durch Essen im Gewebe erreicht. Ein Hemmbefund begründet deshalb weder Ernährungsempfehlung noch Meidung oder sportlichen Nutzen und Schaden ohne Expositions- und Ergebnisbelege.

Allosterische Regulation verändert Aktivität durch Kommunikation zwischen regulatorischer Bindung und Funktionsbereich, aktivierend oder hemmend. Rückkopplung meldet nachgeschaltete Zustände zurück, Vorwärtskopplung leitet Eingangsinformation weiter. Beides kann im selben Netz wirken. Ziel ist koordinierte Versorgung und Nutzung statt maximaler Daueraktivität aller Enzyme; stärkere Aktivierung ist nicht automatisch ein besseres Ernährungs- oder Trainingsergebnis.

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