Verdauungseffizienz
Verdauung, Resorption und gastrointestinale Physiologie
Verdauungseffizienz (Digestive Efficiency) beschreibt Wirksamkeit der Verarbeitung, getrennt von Passagegeschwindigkeit und Resorptionseffizienz.
Verdaulichkeit bewertet den unter definierter Methode verdauten oder verschwundenen Anteil, nicht dessen Geschwindigkeit. Scheinbare Werte können körpereigenes Material im Ausfluss enthalten; dessen Korrektur unterstützt wahre Werte. Probenort, Nährstoff und Korrekturverfahren zählen. Fäkale und ileale Ergebnisse sind nicht automatisch austauschbar, und ein Koeffizient ist eine methodenabhängige Schätzung.
Biozugänglichkeit betrifft Freisetzung aus der Lebensmittelmatrix und Zugänglichkeit zur Aufnahme; Bioverfügbarkeit den aufgenommenen und nutzbaren Anteil im definierten Rahmen. Laborfreisetzung entspricht nicht menschlicher Resorption. Zubereitung, Mahlzeit, Stoffform und Körperstatus wirken mit. Portionsgröße und Vielfalt sind praktisch aussagekräftiger als unbelegte vollständige Aufnahme ohne bekannte Messmethode.
Fraktionelle Resorption bezieht die aufgenommene Menge auf eine definierte Zufuhr; Resorptionsrate beschreibt Menge pro Zeit. Verschiedene Raten können gleiche Endanteile ergeben und umgekehrt. Stoff, Dosis und Zeitraum gehören zu Prozentwerten. Blutkonzentrationen hängen zusätzlich von Gewebeaufnahme und Stoffwechsel ab; ein einzelner Gipfel beweist keine Gesamtresorption.
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