Nahrungsaufnahme
Grundlagen der Ernährung und Nährstoffkunde
Die Nahrungsaufnahme (Dietary Intake) beschreibt die innerhalb eines bestimmten Zeitraums verzehrten Lebensmittel und Getränke sowie ihre Mengen. Mit Daten zur Lebensmittelzusammensetzung lässt sich daraus die zugehörige Energie- und Nährstoffzufuhr schätzen.
Erhebungsmethoden sind unter anderem die Befragung zum Verzehr der letzten 24 Stunden, ein begleitendes Ernährungsprotokoll und ein Fragebogen zur Verzehrhäufigkeit. Ein Frühstücksprotokoll könnte beispielsweise 60 Gramm Brot, 30 Gramm Käse und 250 Milliliter Tee einschließlich zugesetzten Zuckers enthalten. Diese Mengen illustrieren die Dokumentation und sind keine empfohlenen Portionen. Produktart, Portionsgröße und Zusätze beeinflussen die Schätzung.
Ein auswertbares Protokoll nennt den rohen oder gegarten Zustand beim Wiegen, das Produkt und die Zubereitung. Auch Speiseöl, Soßen, Getränke und kleine Lebensmittel zwischen den Mahlzeiten zählen zur Aufnahme. Die Angabe „ein Teller Reis“ ohne Portionsgröße und Zusätze liefert beispielsweise weniger Informationen als eine bestimmte Menge gegarten Reises einschließlich des verwendeten Öls.
Die Dokumentation von Mahlzeitenzeiten zusammen mit Trainingszeit und Intensität hilft, Zusammenhänge mit der Energieversorgung und Magenbeschwerden zu untersuchen. Ein Vergleich von Trainings- und Ruhetagen kann beispielsweise unterschiedliche Essmuster zeigen. Die aufgenommene Menge entspricht nicht zwangsläufig der resorbierten Menge oder dem individuellen Bedarf.
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