Sich ergänzende Proteine
Proteine und Aminosäuren
Sich ergänzende Proteine (Complementary Proteins) sind Quellen, deren Aminosäuremuster relative Begrenzungen ausgleichen können. Ergänzung meint eine Nährstoffbeziehung, kein zwingendes Dosenprodukt.
Quellen mit verschiedenen Aminosäuremustern können sich ergänzen. Getreide liefert relativ zum Referenzmuster oft wenig Lysin; Hülsenfrüchte helfen. Bei gesunden Erwachsenen mit ausreichender vielfältiger Ernährung muss nicht jede Ergänzung im selben Bissen liegen. Gesamtmenge und Tagesmuster bleiben bedeutsam.
Die meisten pflanzlichen Quellen enthalten alle essenziellen Aminosäuren, jedoch mit unterschiedlicher Verteilung und Verdaulichkeit. Vielfältige Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und Sojaprodukte helfen; teils sind größere Mengen oder Kombinationen sinnvoll. Pflanzliche Herkunft verhindert Muskelaufbau nicht, garantiert aber auch keine Bedarfsdeckung.
Linsen mit Brot oder Bohnen mit Reis sind Beispiele. Beiträge und Gesamtportion zählen; zwei Lebensmittelnamen machen eine winzige Mahlzeit nicht bedarfsdeckend.
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