Aktiver Transport
Verdauung, Resorption und gastrointestinale Physiologie
Aktiver Transport (Active Transport) koppelt Energie an Bewegung gegen die Substrattriebkraft, direkt oder über einen anderen Gradienten.
Diffusion folgt der Triebkraft; erleichterte Diffusion nutzt Proteine ohne zwingend direkten Energieverbrauch. Primär aktiver Transport nutzt Energie direkt, sekundärer einen anderweitig aufgebauten Gradienten. Durch Zellen und zwischen Zellen sind verschiedene Wege. Aktiv, sättigbar oder trägervermittelt bedeutet weder unbegrenztes Tempo noch vollständige Resorption oder eine überall gleiche Energiequelle.
Transporter besitzen meist Substratpräferenzen und endliche Kapazität; die Aufnahmefraktion kann sich mit der Dosis ändern. Konkurrenz hängt von Stoff, Konzentration und Bedingungen ab; normale Lebensmittel heben sich nicht pauschal auf. Schrittweises Versorgungstraining und Verträglichkeit zählen. Konzentrierte Versuche werden nicht ohne Kontext auf Mischmahlzeiten oder Tagesernährung übertragen.
Fraktionelle Resorption bezieht die aufgenommene Menge auf eine definierte Zufuhr; Resorptionsrate beschreibt Menge pro Zeit. Verschiedene Raten können gleiche Endanteile ergeben und umgekehrt. Stoff, Dosis und Zeitraum gehören zu Prozentwerten. Blutkonzentrationen hängen zusätzlich von Gewebeaufnahme und Stoffwechsel ab; ein einzelner Gipfel beweist keine Gesamtresorption.
Bei einer Vortrainingsmahlzeit werden etwa Menge, Form und Zeitabstand erfasst; weder Etikettwert noch einzelner Blutgipfel belegen allein vollständige Aufnahme und Nutzung.
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