Stäbchen und Zapfen
Nervensystem & Sinnesorgane
Stäbchen und Zapfen (Rods and cones) sind die beiden Photorezeptortypen der Netzhaut, die Licht mithilfe von Sehfarbstoffen in Nervensignale umwandeln; Stäbchen sind auf Dämmerungssehen, Zapfen auf Farb- und Scharfsehen bei Helligkeit spezialisiert.
Stäbchen
- Anzahl: etwa 120 Millionen pro Auge.
- Farbstoff: Rhodopsin, äußerst lichtempfindlich (schon ein Photon).
- Lage: vor allem in der Netzhautperipherie; fehlen in der Fovea.
- Funktion: Nachtsehen (skotopisch), Bewegungserkennung und peripheres Sehen; farblos und gering auflösend.
Zapfen
- Anzahl: etwa 6 Millionen pro Auge.
- Typen: empfindlich für blaue (kurze), grüne (mittlere) und rote (lange) Wellenlängen.
- Lage: konzentriert in der Fovea.
- Funktion: Tagsehen (photopisch), Farbsehen und hohe Sehschärfe.
Dunkeladaptation
Nach Betreten eines dunklen Raums erreichen Zapfen ihre volle Empfindlichkeit in etwa 10 Minuten
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