Leberglykogen
Verdauungssystem
Leberglykogen (Liver glycogen) ist die Speicherform der Glukose in der Leber (beim Erwachsenen etwa 80–120 Gramm, rund 5–6 Prozent des Lebergewichts); anders als Muskelglykogen liefert es Blutglukose für den ganzen Körper, besonders für Gehirn und rote Blutkörperchen.
Unterschied zum Muskelglykogen
- Muskelglykogen (etwa 300–700 Gramm): nur für denselben Muskel, da dem Muskel das Enzym Glukose-6-Phosphatase fehlt.
- Leberglykogen: Dank Glukose-6-Phosphatase gibt die Leber Glukose ins Blut ab.
Regulation
- Glykogensynthese (Speicherung): nach Mahlzeiten durch Insulin.
- Glykogenolyse (Abbau): bei Fasten und Belastung durch Glukagon und Adrenalin.
- Entleerung: Nach etwa 12–24 Stunden Fasten sinkt das Leberglykogen stark, und die Glukoneogenese wird zur Hauptquelle der Glukose.
Bedeutung der Fruktose
Fruktose und Galaktose werden vorwiegend in der Leber
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