Luteinisierendes Hormon (LH)
Hormonsystem (Endokrines System)
Das luteinisierende Hormon (LH) (LH, Luteinizing Hormone) ist ein Gonadotropin der gonadotropen Zellen des Hypophysenvorderlappens; bei Männern regt es die Leydig-Zellen zur Testosteronbildung, bei Frauen die Thekazellen zur Androgenbildung an, und sein Gipfel zur Zyklusmitte löst Eisprung und Gelbkörperbildung aus.
Wirkungen bei Männern
- Leydig-Zellen: Stimulation der Testosteronsynthese (über den LH/hCG-Rezeptor, cAMP und das StAR-Protein).
- Ausschüttung von etwa 5–7 Milligramm Testosteron pro Tag.
Wirkungen bei Frauen
- Follikelphase: Thekazellen → Androstendion (Östrogenvorstufe).
- LH-Gipfel (etwa 10-facher Anstieg binnen 24–48 Stunden): Follikelruptur und Eisprung etwa 10–12 Stunden nach dem LH-Maximum.
- Lutealphase: Erhalt des Gelbkörpers und Progesteronausschüttung.
Regulation
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