Leptin
Hormonsystem (Endokrines System)
Leptin (Leptin) ist ein Peptidhormon, das vor allem von Fettzellen (Adipozyten) abgegeben wird; sein Blutspiegel ist etwa proportional zur Gesamtfettmasse. Leptin teilt dem Gehirn mit, wie viel Energie gespeichert ist, und wird daher „Sättigungshormon“ oder „Energiespeicherhormon“ genannt.
Wirkmechanismus
Leptin bindet an Leptinrezeptoren im Nucleus arcuatus des Hypothalamus:
- Es hemmt NPY/AgRP-Neurone, die den Appetit steigern.
- Es aktiviert POMC-Neurone, die den Appetit senken.
Weitere Wirkungen
- Fortpflanzung: Leptin meldet der GnRH-Achse ausreichende Energie; niedriges Leptin stört Zyklus und Pubertät.
- Schilddrüse und Immunsystem: Unterstützung der Schilddrüsenachse und der T-Zellen.
- Knochen: komplexe zentrale und periphere Wirkungen.
Wissenschaftlicher Hinweis
Bei den meisten Menschen mit Adipositas ist Leptin im Blut hoch, doch das Gehirn
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