Insulin
Hormonsystem (Endokrines System)
Insulin (Insulin) ist ein Peptidhormon aus den Betazellen der Langerhans-Inseln und das einzige wichtige blutzuckersenkende Hormon des Körpers. Es gilt als das zentrale anabole Hormon des gesättigten Zustands.
Aufbau und Synthese
Insulin besteht aus einer A-Kette (21 Aminosäuren) und einer B-Kette (30 Aminosäuren), die über Disulfidbrücken verbunden sind. Es entsteht zunächst als Proinsulin und wird durch Abspaltung des C-Peptids aktiv; die C-Peptid-Messung zeigt, wie viel körpereigenes Insulin gebildet wird.
Hauptwirkungen
- Muskel und Fett: gesteigerte Glukoseaufnahme durch Verlagerung von GLUT4 in die Zellmembran.
- Leber: mehr Glykogensynthese und Hemmung von Glukoneogenese und Glykogenolyse.
- Fettgewebe: mehr Fettspeicherung und starke Hemmung der Lipolyse.
- Eiweiß: verminderter Muskelproteinabbau und Unterstützung der Aminosäureaufnahme.
- Kalium: Verschiebung von Kalium in die Zellen.
Wissenschaftlicher Hinweis
Insulin senkt den Muskelproteinabbau
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