Äußere Atmung
Atmungssystem
Die äußere Atmung (External Respiration) ist der Gasaustausch zwischen Alveolarluft und Lungenkapillarblut: Sauerstoff gelangt ins Blut, CO₂ verlässt es – so wird sauerstoffarmes venöses zu sauerstoffreichem arteriellem Blut.
Ablauf
- O₂: diffundiert von der Alveole (PO₂ etwa 100) ins venöse Blut (PO₂ etwa 40) und bindet an Hämoglobin.
- CO₂: diffundiert aus dem Blut (PCO₂ etwa 46) in die Alveole (PCO₂ etwa 40) und wird ausgeatmet.
- Haldane-Effekt: Die Bindung von Sauerstoff an Hämoglobin fördert die CO₂-Abgabe.
Effizienzfaktoren
- Fläche und Dicke der Blut-Luft-Schranke.
- Ventilations-Perfusions-Verhältnis (V/Q): ideal etwa 1; für die gesamte Lunge in Ruhe etwa 0,8.
- Kontaktzeit der Erythrozyten.
Klinische Anwendung
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