Herzrhythmusstörung (Arrhythmie)
Herz-Kreislauf-System
Eine Herzrhythmusstörung (Arrhythmie) (Arrhythmia) ist jede Störung von Frequenz, Regelmäßigkeit oder Leitungsweg der elektrischen Herzaktivität – von harmlosen Extraschlägen bis zu tödlichen Rhythmen.
Hauptformen
- Extrasystolen: supraventrikulär (SVES) und ventrikulär (VES); Gefühl eines „Aussetzers“; oft harmlos.
- Vorhofflimmern (VHF): häufigste anhaltende Rhythmusstörung; völlig unregelmäßiger Rhythmus; erhöht das Schlaganfallrisiko etwa um das Fünffache.
- Supraventrikuläre Tachykardie (SVT): schneller, regelmäßiger Rhythmus mit plötzlichem Beginn.
- Wolff-Parkinson-White-(WPW-)Syndrom: akzessorische Leitungsbahn; Risiko für SVT und selten plötzlichen Herztod.
- Kammertachykardie und Kammerflimmern (VT/VF): lebensbedrohlich; VF führt zum Herzstillstand.
- Herzblockierungen: verlangsamte oder unterbrochene Überleitung von den Vorhöfen auf die Kammern.
Ursachen
Strukturelle Herzerkrankungen, Ischämie, Elektrolytstörungen
🔒 The rest of this entry is available after free Google sign-in.
Home
Academy
Site Map