Ionenkanal
Zellstruktur & Zellfunktion
Ein Ionenkanal ist ein Membranprotein, das eine sehr enge Pore in der Zellmembran bildet und Ionen wie Natrium (Na⁺), Kalium (K⁺), Calcium (Ca²⁺) und Chlorid (Cl⁻) den Durchtritt entlang ihres elektrochemischen Gradienten ermöglicht.
Ionenkanäle sind hochgradig selektiv und lassen meist nur eine Ionenart passieren.
Typen nach Steuerung
Die meisten Kanäle sind gesteuert und öffnen sich nur unter bestimmten Bedingungen: Spannungsgesteuerte Kanäle öffnen bei Änderung der elektrischen Membranladung, ligandengesteuerte Kanäle bei Bindung eines Signalmoleküls und mechanosensitive Kanäle bei Dehnung oder Druck auf die Membran.
Das rasche Öffnen und Schließen dieser Kanäle ist die Grundlage des Aktionspotenzials in Nervenzellen und Muskelfasern.
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